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Bei
Haldendeponien werden grundsätzlich nur die Drainagerohre
im Müllkörper verlegt, die Schächte befinden
sich außerhalb. Im Gegensatz zur Grubendeponie mit
Müllhöhen von bis zu 100 m wird in der Haldendeponie
meist eine Müllhöhe von nur bis zu 20 m erreicht. |
Auch
hier besteht das Problem, dass durch Regen hoch aggressives
Sickerwasser im Müll entsteht - und abgeleitet werden
muss.
Da sich die Schächte außerhalb der Abdichtung
der Deponie befinden, muss die Dichtung mit den Drainagerohren
durchbrochen werden. Gerade in diesem kritischen Bereich
werden hohe Anforderungen an die Sicherheit gestellt,
denn die Rohrdurchführung darf keine Undichtigkeit
in der Abdichtung verursachen. |
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Die bauku hat zu diesem Zweck ein besonderes Durchdringungsbauwerk
entwickelt. Dieses bildet zum einen den Übergang
vom Drainagerohr auf das Sammlerrohr, zum anderen wird
es mit dem PEHD-Liner verschweißt. Außerdem
muss dieses Fitting erhebliche statische Lasten übernehmen,
bedingt durch den Druck des Müllkörpers.
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Die
Sammlerrohre mit dem Sickerwasser münden in jeweils
einen Randsammelschacht. Dieser dient
zur Einbindung der Rohre sowie als Zugang für die
Kamerabefahrung und Reinigung der Drainagerohre. Die statischen
Anforderungen an die Schächte sind hier eher gering,
so dass die konventionelle Bauweise als starrer Schacht
gewählt werden kann. Die Bauhöhen der Schächte
betragen in der Regel nur bis zu 8 m.
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